Hengstenberg

TURNEN mit Hengstenberg – Geräten

Spiel- und Bewegung nach Elfriede Hengstenberg (1892-1992)

Elfriede Hengstenberg war Gymnastiklehrerin in Berlin. Sie beschäftigte sich damit, wie man Kindern eine natürliche Umgebung gestalten kann, in der sie sich ganzheitlich entfalten. Schon früh fragte sie danach, wie Kinder, die ihr inneres und äußeres Gleichgewicht verloren hatten, Vertrauen, Ernst, Hingabe und Freude gewinnen können, um an ihre Lebensaufgaben heranzugehen. Elfriede Hengstenberg wollte keine isolierten Übungen schaffen, die oberflächlich wirken. Sie nahm und entwickelte Geräte, die in engem Zusammenhang mit der Lebenswirklichkeit stehen und die eine natürliche Herausforderung für Kinder bieten.

Die Arbeit nach Elfriede Hengstenberg schafft …

Vertrauen in die eigene Geschicklichkeit,

kreative Bewegungsmöglichkeiten,

Ernsthaftigkeit und Konzentration,

realistische Selbsteinschätzung durch Wahl des Schwierigkeitsgrads,

zu entdecken, dass Fehler hilfreich sind,

die Erfahrung, dass ruhiges und gelassenes Vorgehen nicht anstrengt.

Die Kinder erleben ihren ganzen Körper.

Indem sie sich barfuß bewegen, begreifen sie über ihre Fußsohlen die unterschiedlichen Oberflächen und entdecken die Lebendigkeit ihrer Zehen, die für einen sicheren Halt sorgen. All diese Erfahrungen können die Kinder in den Alltag übertragen: Wie verhalte ich mich, wenn es wacklig wird? Wie falle ich? Ich kann zurückgehen, wenn ich mir zuviel zugemutet habe. Ich kann mir Zeit lassen. Diese Arbeit steht in engem Zusammenhang mit sinnvoller Förderarbeit. Erst wenn die physischen und psychischen Voraussetzungen geschaffen sind, sind Kinder frei für das Lernen in der Schule.